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bpt: Reisevorschriften für Hunde, Katzen und Frettchen seit 1. Januar 2012
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Hund stirbt Hitzetod im Auto
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Sommerzeit - Zeckenzeit
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"Ihr Tierarzt rät": Unser Haustier an Silvester
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Artikel, Video, Literatur und Link-Tipps zum Thema „Tiermedizin“ der Fernsehsendung Planet Wissen
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SWR Odysso: Der Mensch und sein Haustier
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Seltene Zoonose vermehrt in Deutschland nachgewiesen:
Ein Bericht über durch Heimtierratten auf Menschen übertragene Kuhpockenvirusinfektion
von Annette Kuczka, Andreas Nitsche, Robert Höveler, Christian Becker und Andreas Kurth
(Artikel veröffentlicht im DTBl. 3/2009 S. 316 ff.) (PDF-Dokument)
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Gebührenordnung - Merkblatt für Tierhalter:
Die Bundestierärztekammer e. V. möchte Sie mit diesem Merkblatt darüber informieren, wie Tierärzte ihre Leistungen berechnen: Nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), einer bundeseinheitlichen Rechtsverordnung.
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Artikel, Videos, Literatur und Link-Tipps der Fernsehsendung Planet Wissen aus der Rubrik TIER UND MENSCH
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Informationen, Videos und Links zum Thema Haus- und Nutztiere der Fernsehsendung LexiTV
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Rat & Tat - Wissen für Herrchen und Frauchen: einfach verständliche und kompetente Informationen zum Nachlesen für Tierbesitzer der LABOKLIN GMBH & CO.
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bpt Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.: Tierärztliche Gebühren Fragen und Antworten zur tierärztlichen Abrechnung
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Bundestierärztekammer e. V.: Anpassung der Gebührenordnung für Tierärzte - Informationen für Tierhalter. Die GOT-Novelle ist am Dienstag, dem 8. Juli 2008, in Kraft getreten.
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Informationsmaterial der Bayer Vital GmbH für Hobbytierhalter zum Download als PDF-Datei oder zum Bestellen zu den Themen: Ektoparasiten, Ergänzungsfuttermittel, Pflegemittel, Reisen mit Tieren etc.
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Bundesregierung zum Thema "Tierheilpraktiker" - Kleine Anfrage: "Tierheilpraktiker" - ein Gewerbe ohne bundesrechtliche Vorschriften (Artikel veröffentlicht im DTBl. 8/2007 S. 962 ff.) (PDF-Dokument)
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Bundestierärztekammer e. V.: Sinnlos: Mit Uhu und Nagellack und gegen den Uhrzeigersinn - Die Bundestierärztekammer warnt vor nutzlosen und manchmal sogar gefährlichen Methoden, mit denen – nicht nur – Hundebesitzer gegen Zecken vorgehen. (PDF-Dokument)
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Bundestierärztekammer e. V.: Impfen von Hunden und Katzen – notwendig oder überflüssig?
Fragen und Antworten, zusammengestellt für Tierhalter
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Bundestierärztekammer e. V.: Fragen und Antworten: Impfen von Hunden und Katzen (PDF-Dokument)
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Tier-Zahnärzteverzeichnis der Deutschen Gesellschaft für Tier-Zahnheilkunde (DGTZ)
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"Was
tun im Notfall? Tierärztlicher Notdienst in Münster"
(PDF-Dokument) Aktueller
Notdienstplan der Kreisstelle Münster
(http://www.tieraerztekammer-wl.de/tierhalter/notdienste.html)
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Gute
Schule für den Welpen
(PDF-Dokument) |
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Haustiere
http://www.zdf.de/ZDFde/suche.html?kw=haustiere
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Informationen von Pro Igel, Verein für integrierten Naturschutz Deutschland e.V.:
Neuerscheinung: "Parasitosen und Mykosen des Igels" auf CD-ROM
http://www.pro-igel.de/literatur_forschung/literatur.html
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Halterinformationen der Firma Intervet
Deutschland GmbH zum Herunterladen |
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Einreisebestimmungen
für Hunde und Katzen 2005 mit neuer EU-Regelung von Intervet
(PDF-Dokument) |
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Verfassungsbeschwerde gegen
das Bundesgesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde teilweise
erfolgreich |
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ZDFtivi - Tabaluga tivi - Tabaluga-Job-Reporter: Tierarzt: Der elfjährige Till begleitet seine Mutter Beate einen Tag lang bei der Arbeit
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Antworten auf häufig gestellte
Fragen zum neuen EU-Heimtierpass |
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Ohne Impfung
besser dran? Hund
und Katze werden seltener geimpft. Ein bedenklicher Trend. Weiter
zunehmende Impfmüdigkeit erhöht das Seuchenrisiko.
(Quellennachweis: aus Lebendige Tierwelt 2/03; Hrsg. Bundesverband
Praktizierender Tierärzte e. V., PDF-Dokument, 719 KB)
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Neues
Landeshundegesetz
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Informationen zum Landeshundegesetz des Ordnungsamtes der Stadt Münster
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Liste der
autorisierten Tierärztinnen/Tierärzte der Tierärztekammer
Westfalen-Lippe zur Abnahme der Sachkunde gem. § 11 Abs. 3 Hundegesetz
für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz - LHundG NRW)
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Fragenkatalog
zur Abnahme der Sachkunde
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Erlass des Ministeriums
für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes NRW zur Landeshundeverordnung |
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Mikrochip: sichere Identifizierung Ihres
Tieres - ein Leben lang
Informationen zur elektronischen Tierkennzeichnung |
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Tierärztlicher Rat für Heimtierbesitzer
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Mit der Katze zum Tierarzt
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Flohsaison
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Ihr Hund kommt in die Jahre
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Zahnprobleme bei Zwergkaninchen
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Ansteckender Virushusten des Hundes (sog.
"Zwingerhusten")
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Die Tierärztekammer Westfalen-Lippe rät
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Alle auf unserer Homepage veröffentlichten
Texte stellen die Meinung der Autoren dar und
müssen nicht unbedingt mit der Meinung Tierärztekammer Westfalen-Lippe
identisch sein! |
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... mit dem gesunden Tier zum Tierarzt.
Haben Sie eigentlich schon einmal daran gedacht, mit Ihrem neuen Heimtier
zum Tierarzt zu gehen??? Sie haben ein Meerschweinchen oder Kaninchen
erworben und machen sich viel Mühe, damit es Ihrem neuen Hausgenossen
gut geht.
Haben Sie auch schon daran gedacht, dass es mal krank werden
könnte?
Kleintiere neigen dazu, sehr plötzlich krank zu werden. Deshalb
ist es wichtig, dass Sie möglichst frühzeitig mit dem
Tierarzt Ihres Vertrauens Kontakt aufnehmen und Ihr Tier vorstellen.
Er wird Sie nicht nur bezüglich Haltung und Fütterung Ihres
Heimtieres beraten, sondern auch die erforderlichen Schutzimpfungen
und Behandlungen vornehmen. Der Tierarzt sagt Ihnen auch, auf welche
Frühzeichen von Krankheiten Sie besonders achten müssen,
damit im Krankheitsfall nicht jede Hilfe zu spät kommt!
Es ist von Vorteil, wenn Sie im Notfall nicht erst im Telefonbuch
nach dem nächsten Tierarzt suchen müssen, sondern Wege,
Parkplätze und Sprechzeiten genau kennen. Auch für Ihr Kleintier
ist es leichter, wenn es den Transport im passenden Behältnis,
das Autofahren und die tierärztliche Untersuchung schon kennt,
wenn es mal wirklich "ernst" wird!
Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte kurz aufgezählt:
- Schutzimpfung gegen RHD (sog. "Chinaseuche") und
Myxomatose (nur Kaninchen),
- Kotprobe auf Parasiten untersuchen lassen,
- Kastration männlicher Tiere bei Gruppenhaltung,
- Ernährungsberatung,
- Zahn- und Gebißkontrolle,
- Krallenschneiden,
- Beratung über tierartgerechte Unterbringung und Freilandhaltung
im Sommer.
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Bitte transportieren Sie Ihre Katze grundsätzlich in einem
geschlossenen Transportkorb, notfalls einer Reisetasche!!! Auch wenn
Sie meinen, dass Ihre Katze keine Angst vor Hunden hat! Katzen
sind Fluchttiere, und die Zahl der bei Tierarztbesuchen in Panik geflohenen
und meist verlorenen Katzen ist groß!!!
Bei Erkrankungen im Magen-, Darm- und Genitalbereich bitte eine frische
Kot- und Urinprobe mitbringen.
Nachfolgend aufgeführte Krankheitsanzeichen machen einen
Tierarztbesuch notwendig:
Mit Katzen ist es nicht anders als mit Hunden, Walen, Mäusen
und Menschen:
Solange ihr Immunsystem, das körpereigene Abwehrsystem intakt
ist, hat jede Katze gute Chancen, auch harte Attacken auf ihre Gesundheit
zu überstehen. Eine gut ernährte Katze - und das heißt
alles andere als fett (!) - schüttelt die Mehrzahl der üblichen
Krankheiten schnell wieder ab.
Das Immunsystem der Katze wird allerdings nicht nur durch schwere
Schläge wie etwa Infektionen oder Vergiftungen gefordert, sondern
häufig auch durch simple Flohstiche. Die wenige Millimeter großen
Plagegeister nähren sich vom Katzenblut. Ihr Speichel kann Ekzeme
hervorrufen und Allergien auslösen. Aber auch, wenn diese Folgeleiden
der Katze erspart bleiben: zu viele Blutsauger schwächen den
Organismus und machen ihn damit anfällig für wirklich bedrohliche
Krankheiten. - Hier gilt es, mit modernen unschädlichen Medikamenten
die Parasitenplage einzudämmen durch regelmäßige Entwurmungen
und zeitgemäße Flohprophylaxe und Behandlung.
Eine Katze ist ein hochentwickeltes Säugetier, entsprechend
kompliziert und vielfältig sind daher auch die Störungen,
eben das, was wir als Krankheit wahrnehmen - oder eben oft auch übersehen!
Der Katzenhalter sollte daher seinen Blick für das Erkennen wichtiger
Krankheitszeichen schärfen.
Verdächtig sollte jede Veränderung im Verhalten der Katze
sein. Katzen schlafen viel und gerne. Wenn sie indes fast nur noch
schlafen, sollte das ihrem aufmerksamen Mitbewohner nicht entgehen!
Appetitlosigkeit oder übergroßer Durst können ebenfalls
frühe Warnsignale sein. Nicht zu übersehen ist auch der
sog. Nickhautvorfall: Diese Bindehautfalte ist bei geöffnetem
Auge normalerweise fast unsichtbar und schiebt sich erst bei geschlossenem
Auge als drittes Augenlid zwischen Lider und Hornhaut. Bedeckt sie
ständig Teile des geöffneten Auges, ist das ein Hinweis
auf schlechte Körperverfassung. Die Ursachen können sehr
vielfältig sein, der Tierarzt wird sich bemühen, sie herauszufinden.
Stumpfes Fell und erhöhte oder zu niedrige Körpertemperatur
(normal sind 38-39 Grad) sollten den Katzenfreund gleichermaßen
beunruhigen wie verklebte Nase-, Augen-, Mund- und Afteröffnung.
Erbrechen und Durchfall müssen in jedem Fall erst genommen werden.
Aufmerksame Beobachter können auch bemerken, wenn sich die Mundschleimhäute
untypisch verfärben oder eine aufgeschobene Hautfalte zeltartig
stehenbleibt und sich nicht sofort von selbst glättet (verminderte
Hautelastizität!).
Übertreibungen fallen auf:
Eine Katze, die sich ununterbrochen leckt, gibt damit nicht zu verstehen,
dass sie sehr hohe Ansprüche an Körperhygiene hat!
Ein Tier, das sehr schnell rundlich wird, hat sich wohl in den seltensten
Fällen in Rekordzeit einen Wanst angefressen, sondern eine innerliche
Veränderung entwickelt!
Häufig sind die ersten Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung
weniger deutlich. Wer jedoch mit seiner Katze auf Tuchfühlung
lebt, wird auch schwächere Signale wahrnehmen können: Alles,
was für den vierbeinigen Mitbewohner untypisch ist, sollte zur
genaueren Beobachtung Anlass geben! Katzen haben zum Glück sehr
fest Angewohnheiten, so dass Abweichungen im Verhalten einfach
auffallen müssen.
Im Zweifelsfall stellen Sie Ihre Katze dem Haustierarzt vor
und schildern ihm alle beobachteten Symptome. Wenn Sie sich dazu zuhause
auf einem Zettel Notizen machen, stellen Sie sicher, dass nichts
vergessen wird. Deshalb sollten Sie auch stets selber mit dem kranken
Tier zur Untersuchung kommen und nicht Kinder oder fremde Personen
vorbeischicken!. |
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Mit Einbruch der kalten Jahreszeit suchen sich die Flöhe ein
warmes Winterquartier und kommen über Ihr Haustier in Ihre Wohnung.
Verhindern Sie eine Infestation durch strategische Flohbekämpfung!
Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten bei Hund
und Katze. Unsere modernen, zentralgeheizten Wohnungen geben Flöhen
die Möglichkeit, sich das ganze Jahr über zu vermehren.
Im Lager unserer Haustiere, an ihrem Schlaf- und Ruheplatz, legen
die Flohweibchen bis zu 500 Eier ab, aus denen sich die Flohlarven
entwickeln. Die Larven ernähren sich von organischen Bestandteilen,
vorwiegend von unverdautem Blut, das die Flöhe in großen
Mengen als schwarze, krümelige Masse ausscheiden. Dieser Flohkot
ist oft das erste Anzeichen einer bevorstehenden Invasion und kann
mit einem feinen Flohkamm aus dem Fall befallener Tiere ausgekämmt
werden. Auf nassem Papier lässt sich der Flohkot durch seinen
Blutgehalt leicht von gewöhnlichem Staub unterscheiden.
Ähnlich einer mikroskopisch kleinen Raupe spinnt sich das letzte
Larvenstadium in einen kleinen Kokon, aus dem nach einer Puppenruhe
der junge Floh hervorgeht. Von der Eiablage bis zur nächsten
Flohgeneration vergehen nur 3 Wochen, wenn sich alle Eier entwickeln,
kann es schon durch die Nachkommen eines einzigen Flohweibchens zu
einer Flohinvasion kommen!
Flöhe saugen Blut, Flohstiche verursachen lokale Hautreaktionen
und erheblichen Juckreiz. Der Flohspeichel kann zu einer Sensibilisierung
der Haut führen, so dass bereits wenige Flöhe ein allergisches
Flohekzem auszulösen vermögen. Massenbefall führt zu
Hautekzem, Abmagerung und Blutarmut. Flöhe sind auch als Überträger
des Bandwurmes bedeutsam, weswegen nach der Flohbekämpfung immer
eine Bandwurmbehandlung durchgeführt werden sollte.
Woher kommen nun die Flöhe?
Flöhe können gut springen und wechseln von Tier zu Tier
oder auf den Menschen. Sie bevorzugen bestimmte Tierarten, können
aber auch an allen anderen Warmblütern saugen. Die häufigste
Flohart in der Umgebung von Mensch, Hund und Katze ist in Deutschland
der Katzenfloh (Ctenocephalides felis). Er befällt aber nicht
nur Katzen, sondern ist auch beim Hund die häufigste Flohart.
Etwa gleich häufig findet sich bei Hunden der Hundefloh (C. canis)
und nicht selten der Igelfloh (A.erinacei). Traurige Berühmtheit
hat der Rattenfloh als Überträger der Pest erlangt. Die
anpassungsfähigste Art ist der Katzenfloh. Er hat sich aus seiner
Heimat, dem Mittelmeerraum, bis nach Skandinavien ausgebreitet. Die
konstante Wärme der Häuser und Teppichböden bieten
Flöhen ideale Lebensbedingungen
Für die Bekämpfung der Flöhe ist es wichtig,
das strategisch und mehrgleisig vorgegangen wird.
Das Abtöten der Flöhe am Tier mit Bad oder Spray ist alleine
völlig unwirksam, da die nächste Generation schon im Teppich
heranwächst .....!
Deshalb muss neben einer Behandlung mit Sofortwirkung, am besten
mit einem Langzeitpräparat im spot-on Verfahren, immer die Umgebung
mit in die Behandlung einbezogen werden und der Entwicklung weiterer
Flohgenerationen ein wirksamer Riegel vorgeschoben werden. Ihr Tierarzt
wird einen auf Ihre spezielle Situation abgestimmten Behandlungsplan
aufstellen.
Verschreibungspflichtige Medikamente für Tiere gibt's
nur beim Tierarzt! |
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Je nach Rasse, Erbgut und Lebensweise tritt bei Hunden etwa mit
6 Jahren der Beginn von Alterungserscheinungen auf. Nach aktuellen
Untersuchungen sollte man bei Riesenrassen spätestens nach dem
5., bei großen Rassen nach dem 6., und bei allen anderen Rassen
spätestens nach dem 7. Lebensjahr mit regelmäßigen
gründlichen Kontrolluntersuchungen beginnen, um altersbedingte
Erkrankungen und Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.
Tierärzte bieten Ihnen diesen "geriatrischen Check-up",
der aus ausführlicher klinischer Untersuchung, Laboruntersuchungen
von Blut, Kot und Urin und ggfl. weitere Spezialuntersuchungen (Röntgen,
EKG, Ultraschall etc.) besteht, als besondere Leistung an.
Diese Untersuchungen dienen zum einen der frühzeitigen Erkennung
von Krankheiten. Bekanntermaßen häufen sich bestimmte Erkrankungen
im Alter - ihrer Früherkennung kommt wegen der deutlich nachlassenden
Heilkräfte beim älteren Tier eine besondere Bedeutung zu.
Zum anderen werden Ausgangswerte für spätere Untersuchungen
oder eintretende Erkrankungen gesammelt und können dann, zum
Beispiel bei notwendig werdenden Eingriffen oder Narkosen, eine wertvolle
Hilfe sein für die Beurteilung von Organfunktionen oder der Abschätzung
des Narkoserisikos. Außerdem hilft Ihnen der Tierarzt, die Lebensbedingungen
für Ihren Hund zu optimieren. Durch gesunde Lebensführung
und Ernährung lassen sich Alterserscheinungen in ihrem Eintritt
verzögern und können in ihrer Ausprägung abgeschwächt
werden.
Durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung können viele Alterserscheinungen
wie z. B. Herz- Kreislaufschwächen, ausgeglichen werden. Mit
kompensierender Behandlung bleibt Ihr Hund länger mobil und gesund,
nachfolgende Alterserscheinungen lassen sich wirksam verzögern.
Spätestens bei Auftreten der folgenden Erscheinungen
sollten Sie Ihren Hund zur Untersuchung vorstellen:
- Rückgang der Leistungsfähigkeit / Beweglichkeit,
- Verhaltensänderungen, Schlafstörungen,
- Haut- und Fellveränderungen,
- Gewichtsveränderungen (Zunahme/Abnahme),
- Vieltrinken/Wenigtrinken,
- Appetitzunahme/Appetitabnahme,
- Atemnot, Kurzatmigkeit, vermehrtes Hecheln,
- Mundgeruch, Erbrechen, Durchfall,
- örtliche Umfangsvermehrungen und Lahmheiten.
Lassen Sie das alte Tier regelmäßig impfen und
entwurmen! |
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Eine Besonderheit der Kaninchen, wie auch der Meerschweinchen, ist
das lebenslänglich andauernde Wachstum ihrer Zähne. Natürlicherweise
wird dadurch der Abnutzung beim Kauen harter Gräser entgegengewirkt
und die Zähne bleiben immer scharf. Wenn aber eine Zahnfehlstellung
oder falsch zusammengesetztes Futter nicht die richtige Abnutzung
ermöglicht, kommt es zu schwerwiegenden Problemen durch Überwachstum
und Hakenbildung!
Die sogenannten "wurzellosen Zähne" der Nager und Hasenartigen
zeichnen sich durch ein kontinuierliches, lebenslanges Weiterwachstum
aus. Damit wird, in Abhängigkeit vorn Abrieb durch Abnutzung
an Fasern des Futters, für stets scharfe Zähne gesorgt.
Das Zahnwachstum ist erheblich: pro Woche wachsen die Zähne beim
Kaninchen etwa 1 - 2 mm, das macht 20 mm im Vierteljahr!
Wenn es jedoch, etwa durch eine angeborene Fehlstellung oder durch
eine falsch zusammengesetzte Fütterung (mit zu wenig Faseranteil)
zu einem Missverhältnis von Zahnwachstum und Zahnabrieb
kommt, können sich Form und Richtung der Zähne krankhaft
verändern und scharfe Zahnhaken schneiden in Zunge und Backentaschen.
Der Schmerz verhindert gründliches Kauen, die Tiere sabbeln und
spucken unzerkautes Futter aus. Im Endstadium wird durch Verletzung
der Zunge das Schlucken ganz unmöglich, die Tiere magern ab und
verhungern schließlich.
Sobald eine Kaustörung festgestellt wird, sollten die
Tiere unverzüglich tierzahnärztlich untersucht werden!
Jeder Fastentag schwächt die empfindlichen Tiere und verschlechtert
die Aussichten. So muss trotz moderner Behandlungsmethoden durchschnittlich
mit etwa 30 % Todesfällen bei zahnkranken Kaninchen gerechnet
werden.
Nach neueren Erkenntnissen können auch bei sorgfältiger
Untersuchung nur etwa 50 % der vorhandenen Zahnveränderungen
am unbetäubten Tier festgestellt werden. Deshalb muss oft
eine Untersuchung in Kurznarkose, eventuell in Verbindung mit einer
Röntgenaufnahme, durchgeführt werden.
Die Behandlung der fehlgewachsenen Zähne sollte keinesfalls einfach
durch "Abkneifen" erfolgen, sondern in Kurznarkose sorgfältig
mit der Diamant-Zahnarztfräse durchgeführt werden. Nur so
lassen sich langfristige Erfolge erzielen, ohne dass es zu Wurzelentzündungen
oder gefährlichen Zahnsplitterungen mit Wurzelvereiterungen kommt.
Das Abkneifen ist zudem sehr schmerzhaft und die Tiere werden schnell
kopfscheu dadurch!
Wichtig ist, dass die Tiere in einem narkosefähigen
Zustand, d. h. vor allem rechtzeitig zur Behandlung kommen!!!
Tiere die nicht mehr fressen können oder schon abgemagert sind,
müssen unter Umständen zunächst künstlich ernährt
werden und sind als Hochrisikopatienten besonders narkosegefährdet.
In besonders schwerwiegenden oder verschleppten Fällen kann es
auch erforderlich werden, weiteres Leiden des Tieres durch schmerzlose
Tötung (Euthanasie) zu beenden.
Rechtzeitig behandelte Tiere können durch Korrektur der Fütterung
(Heu!!!) und regelmäßige Nachkontrollen oft ein völlig
normales Leben führen. |
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Der sogenannte Zwingerhustenkomplex ist eine akut bis chronisch
verlaufende Infektionskrankheit der oberen Atemwege beginnend mit
einer Rachen- und Kehlkopfentzündung (Laryngitis, Pharyngitis)
kommt es zu einer absteigenden Infektion mit Besiedlung der Schleimhäute
in Luftröhre und Bronchien (Tracheobronchitis). Neben einer mehr
oder weniger bemerkbaren fieberhaften Allgemeinerkrankung kommt es
recht schnell zu einem unangenehmen, bellenden Reizhusten, der sehr
hartnäckig und langwierig verlaufen kann.
Verursacht wird dieser Krankheitskomplex durch mehrere Erreger, die
sich gegenseitig begünstigen, weshalb man vom ,,Zwingerhustenkomplex"
spricht. Mit der Zwingerhaltung hat diese Krankheit zunächst
nichts zu tun, vielmehr kennt man die Erkrankung schon lange, besonders
aus verseuchten Zuchtzwingern, in denen sich die Erreger festgesetzt
haben. Die Behandlung ist sehr aufwendig und verlangt in der Regel
intensiven Antibiotikaeinsatz und immunstimulierende Verfahren.
Die verursachenden Erreger sind u.a.:
- Canines Parainfluenzavirus
- Canines Adenovirus, Kreuzimmunität mit H.c.c. (Hepatitisvirus)
- Canine Reo- und Herpesviren
- BordeteIla bronchiseptica (verwandt mit dem Keuchhustenerreger!)
Wegen der Vielfalt der verursachenden Erreger gibt es auch keinen
sicheren Impfschutz vor dieser Erkrankung. Ein Teil der Virushustenerreger
wird durch die üblichen Impfstoffe abgedeckt, die zur Jahres-Schutzimpfung
der Hunde verwendet werden (SHPPLT, Enduracell - 8 fach). Spezielle
zusätzliche Schutzimpfungen schützen vor einzelnen Erregern
und können zusätzlich verabreicht werden (Parainfluenza-,
Bordetella-Impfstoff).
Leider ist kein auf dem Markt befindlicher Impfstoff in der Lage,
vor allen Virushusten-Erregern zu schützen!
Dazu kommt das Problem der lokalen Immunität: Die Impfstoffe,
die mit der Impfspritze verabreicht werden, bilden im Blut zirkulierende
Abwehrstoffe. Die Eintrittspforte für die Krankheitserreger ist
aber die Schleimhaut der oberen Atemwege, in der die schützenden
Antikörper aus dem Blut nur in sehr geringer Konzentration vorkommen.
Hier kann nur eine Spezialimpfung helfen, die mit einem Lebendimpfstoff
hohe Abwehrbereitschaft in der Schleimhaut der Atemwege (örtliche
Immunität) induziert. Leider ist dieser Impfschutz nur gegen
Bordetellen gerichtet und hält nicht so lange vor. Dieser Impfstoff
wird wie bei einer ,,Schluckimpfung" in die Nase eingeträufelt
und entfaltet seine Wirkung innerhalb weniger Tage (Sofortwirkung).
Die Immunisierung hat auch eine gewisse unspezifische Schutzwirkung
gegen andere Infektionserreger, der Impfschutz hält maximal ein
halbes Jahr vor.
Wegen der in letzter Zeit kursierenden Virushusteninfektionen empfiehlt
sich die Verwendung von möglichen polyvalenten Impfstoffen (8-fach,
7-fach) zur Jahresimpfung. Zusätzlich brauchen besonders gefährdete
Hunde eine spezielle ,,Zwingerhusten" - Lebendimpfung, ebenso
Hunde, die besonderen Belastungen ausgesetzt werden wie durch Tierheim-
oder Tierpensions- Aufenthalte oder vor Prüfungen und Ausstellungsbesuchen!
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Wer sich ein Haustier anschaffen will, sollte sich vorher über
die Ansprüche, die für das Tier erforderlich sind, informieren.
Dafür stehen die praktizierenden Tierärzte zur Verfügung.
Sie können auch wichtige Tipps für die Haltung und Pflege
geben. Wenn man sich nicht ausreichend über die Eigenarten des
Tieres erkundigt, landet der gut gemeinte "Fehlkauf" vor
dem nächsten Urlaub oftmals im Tierheim. Dies sollte vermieden
werden; denn Tiere sind keine Wegwerfartikel.
Der Kauf eines Tieres sollte gut überlegt werden. Wenn ein Tier
für Kinder angeschafft werden soll, muss das Verhalten der
Kinder und der Tiere besonders berücksichtigt werden:
- Hamster sind nachtaktive Tiere, mit denen erst am Abend gespielt
werden kann. Sie sind bis in die späten Nachtstunden in Bewegung.
Leben Tier und Kinder in einem Zimmer, kann der Hamster dabei
den Schlaf der Kinder stören.
- Kinder ändern im Laufe der Zeit ihre Interessen. In diesem
Fall müssen die Eltern auch bereit sein, sich um das Tier
zu kümmern, falls beim Kind das Interesse am Haustier nachlässt.
- Um den Umgang mit einem Tier kennen zu lernen, können
Kinder - nach Absprache mit den Eltern - Tiere für ein paar
Tage zur Pflege übernehmen.
Fachbücher können zu Weihnachten ohne Probleme geschenkt
werden - auch hier können Tierärzte gute Tipps geben. Die
vorhandene Literatur gibt Kindern und Erwachsenen auf unterhaltsame
Weise wertvolle Hinweise, ohne dabei belehrend zu wirken. An erwachsene
Personen sollten Tiere nur verschenkt werden, wenn sich die Beschenkten
einverstanden erklärt haben. Unabhängig von dem, was gerade
"In" ist, kann man für jedes Alter den passenden "tierischen
Partner" finden.
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