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Für Tierärzte

Aktuelles

 

17.09.2021
Neues Tierarzneimittelgesetz

Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung dem Gesetz zum Erlass eines Tierarzneimittelgesetzes und zur Anpassung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften in der folgenden Fassung zugestimmt. Das Gesetz kann nunmehr dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet werden.

 

17.09.2021
Wiederaufbauhilfe zur Unwetterkatastrophe

Seit heute können von der Unwetterkatastrophe betroffene Personen Anträge zur Bewilligung der Wiederaufbauhilfe online stellen. Dies schließt Freiberufler bzw. Mitglieder der Tierärzteschaft ein. Alle Informationen und den Link zum Onlineantrag finden Sie auf der Homepage des Landes NRW.

 

16.09.2021
EU-weites Verbot wichtiger Reserveantibiotika für die Anwendung in der Tiermedizin abgewendet

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments stimmten für den Entwurf der delegierten Verordnung der Kommission (DEA 2021/2718) über "Kriterien zur Identifizierung von antimikrobiellen Arzneimitteln, die für die Behandlung von Menschen vorbehalten sind" und verhinderten somit den Wegfall weiterer essenzieller Antibiotikaklassen für die Behandlung von Tieren. Die vollständige Pressemitteilung der Bundestierärztekammer finden Sie hier.

 

09.09.2021
EU-Antibiotikaverbot in der Tiermedizin: Vorstand der Tierärztekammer Westfalen-Lippe fordert den ENVI-Antrag abzulehnen und dem EMA-Vorschlag zu zustimmen

In der gestrigen Vorstandssitzung bezog der Vorstand deutlich Stellung zum drohenden EU-weiten Verbot wichtiger Reserveantibiotika für die Anwendung in der Tiermedizin. Er forderte die Ablehnung des Entschließungsantrags zum Entwurf der Verordnung über „Kriterien für die Einstufung antimikrobieller Mittel, die für die Behandlung bestimmter Infektionen beim Menschen vorbehalten sind“. Eine Annahme des Entschließungsantrags bedeute, dass wichtige Reserveantibiotika weder in der Nutztierhaltung noch bei Haustieren – auch nicht in Einzelfällen – eingesetzt werden könnten.

Des Weiteren hat auch die Bundestierärztekammer am heutigen Tag nochmals eindringlich alle 705 Mitglieder des Europäischen Parlaments gebeten, für eine Ablehnung des Antrags zu stimmen. Das Schreiben finden Sie hier.

Ausführliche Hinweise und Stellungnahmen zu dieser Thematik finden Sie auf den Internetseiten der Bundestierärztekammer, des Bundesverbandes der Praktizierenden Tierärzte und der DVG.

 

23.07.2021
Flutkatastrophe

Die Flutkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 hat Schäden in unvorstellbarem Ausmaß verursacht.

In Nordrhein-Westfalen hat das Landeskabinett daher am 22. Juli 2021 eine unbürokratische und schnelle Soforthilfe für die von der Unwetterkatastrophe Betroffenen beschlossen: https://www.land.nrw/de/soforthilfe. Antragsberechtigt sind auch freiberuflich und selbständig Tätige, die durch die Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 einen unmittelbaren Schaden an ihren Betriebsstätten erlitten haben (Antragsformular).

Die Landesregierung hat zudem ein Bürgertelefon "Fluthilfe" eingerichtet: 0211 4684-4994. Über diese Nummer können Sie grundsätzliche Fragen zum Verfahren stellen.

Das große Leid der Betroffenen berührt uns sehr. In Nordrhein-Westfalen wurde vor allem der südliche Landesteil erheblich von der Unwetterkatastrophe erfasst.  Wenn Sie tierärztlichen Kollegen oder Kolleginnen in der betroffenen Region helfen möchten, wenden Sie sich bitte gerne direkt an die Tierärztekammer Nordrhein (info@tk-nr.de, +49 2152 20558-0). Von dort sind einige Hilfsaktionen angestoßen worden, wie z. B. eine Spendenaktion oder die Veröffentlichung von Hilfsangeboten bzw. -gesuchen. Wir danken allen sehr herzlich, die den Betroffenen in dieser Notlage zur Seite stehen.

 

28.04.2021
Neues EU-Tiergesundheitsrecht am 21.04.2021 in Kraft getreten/
Blauzungenkrankheit: Informationen des MULNV zu den Änderungen der Verbringungsregelungen

Am 21.04.2021 ist das neue EU-Tiergesundheitsrecht in Kraft getreten. Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Das Ministerium für Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW hat im Zuge dieser Änderungen die folgenden Informationen zu den ab dem 21. April 2021 gültigen Verbringungsregelungen aus Gebieten mit Blauzungenkrankheit (BT) in BT-freie Gebiete bereitgestellt:

Anschreiben
Anlage 1: BT-freie und nicht BT-freie Gebiete in NRW
Anlage 2: Karte des FLI
Anlage 3: Tierhaltererklärung Kalb
Anlage 4: Tierhaltererklärung Schaf und Ziege

 

01.04.2021
Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen berichtet über die aktuelle Lage zu den Ausbrüchen der hochpathogenen Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen. Den Bericht können Sie hier abrufen. Weitere Informationen finden Sie beim LANUV und den betroffenen Kreisen.


26.03.2021
Bundeskabinett stimmt einem eigenständigen Tierarzneimittelgesetz zu
Das Bundeskabinett hat am 24.03.2021 dem Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zugestimmt, ein eigenständiges Tierarzneimittelgesetz (TAMG) für Deutschland zu schaffen. Wenn der Bundesrat ebenfalls zustimmt, tritt das Gesetz am 28.01.2022 in Kraft (zur Pressemitteilung des BMEL).
 

04.03.2021
Pressemitteilung der DEUTSCHEN REITERLICHEN VEREINIGUNG E.V.: Informationen zum Ausbruch des Equinen Herpesvirus in Valencia (PDF-Dokument)


06.01.2021
Das Gifttiergesetz in Nordrhein-Westfalen trat am 01.01.2021 in Kraft.
Weitere Informationen zum Gesetz finden Sie hier.